Von November 1918 Zirkus Busch zur Münchner “Räte”-Republik 1919

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Revolutionäre Soldaten auf einer Patrouillenfahrt in München. Bundesarchiv, Bild 146-1992-092-04 / CC-BY-SA 3.0

Fortsetzung von Zur Novemberrevolution 1918

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Von November 1918 Zirkus Busch zur Münchner “Räte”-Republik 1919

Nachwort: Es war einmal ein Aufruf zu einem internationalen Treffen in Kurdistan…..

Die Blogs Arbeidersstemmen und Arbeiterstimmen haben diesen Aufruf am 18. August mit einem kritischen Nachwort veröffentlicht. Zu unserem Bedauern hat sich die Diskussion mit den Initiatoren auf private Korrespondenz beschränkt, und trotz unseres Beharrens ist noch nichts veröffentlicht worden. Wir möchten daher einen kritischen Text aus der Gruppe Tridni Valka übermitteln, dem wir weitgehend zustimmen.

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Nachwort: Es war einmal ein Aufruf zu einem internationalen Treffen in Kurdistan…..

Echos zur politischen Krise der deutschen Bourgeoisie

Notizen zur Internationalistischen Presse

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Der bescheidene Kommentar seitens A Free Retriever’s Digest vom 9. Juli über die sich entfaltende politische Krise der deutschen Bourgeoisie (1), bzw. die letztgenannte Situation selbst, haben kaum ein Echo gefunden, trotz einer ausführlichen Antwort von Fredo Corvo (2) und der kontinuierlichen Bemühungen des spanischen Blogs Nuevo Curso, mit der Entwicklung der Situation in seinen Artikeln Schritt zu halten. (3) Bemühungen eine aktuelle Analyse der Situation des Zentralstaates des europäischen Kapitalismus zu erarbeiten, scheinen im internationalistischen Milieu nur spärlich unternommen zu werden, oder vielerorts gar abwesend zu sein.

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Echos zur politischen Krise der deutschen Bourgeoisie

Gegen die „Rentenreform“ in Russland

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Seit dem Sommer gab es Hunderte von Protesten gegen die Rentenmaßnahme in ganz Russland. Allein im Juli nahmen 2,25 Millionen Menschen an Demonstrationen gegen den Vorschlag teil. Die meisten dieser Demonstrationen wurden von der alten Kommunistischen Partei organisiert oder dominiert, aber viele der Slogans waren nicht von ihnen. Protest erfordert in Russland ein gewisses Maß an Mut; die Bewegung zeigt dass der Staat nicht mehr nach Belieben kann handeln.

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Gegen die „Rentenreform“ in Russland

Zur Novemberrevolution 1918

 

Novemberrevolution Berlin

Ph. Bourrinet „Arbeiterräte in Deutschland 1918-23“ Teil 1

An Emanzipation denken‘, ein Jahrhundert nach der weltweiten Revolutionswelle die 1917 begann, heißt den Begriff Emanzipation selbst in Frage stellen. Wer ist das Subjekt dieser Emanzipation und wer emanzipiert wen, in einem Kampf der alles andere als ein ideologisches Stechspiel innerhalb vier Wänden ist.
Diese Emanzipation hat ihren Ursprung in der arbeitenden Klasse (Hand- und Kopfarbeiter). Sie kann nicht mit einem „Volkskampf“ gleichgesetzt werden, dessen „Ursache“ national und patriotisch wäre.
‚An Emanzipation denken‘ im Jahr 2017 heißt auf die großen proletarischen revolutionären Aufstände in Russland und Deutschland zurückblicken und daraus zu Beginn des zweiten Jahrtausends Lehren ziehen. Der Revolution in Deutschland von 1918 bis 1921 ist daher ein unumgänglicher Meilenstein, da er die Frage nach den Organisationsformen eines jeden revolutionären Klassenkampfes aufwirft: Arbeiterräte, Arbeiterunionen, revolutionäre Betriebsorganisationen, Betriebsausschüsse oder Aktionskomitees. Wie die russische Revolution hat sie, wenn auch in geringerem Maße, in Ermangelung einer echten Machtübernahme, die Frage der Sozialisierung der Produktionsmittel und damit der Abschaffung des auf Profit gegründeten kapitalistischen Systems aufgeworfen.
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Zur Novemberrevolution 1918

Proletariat, Fremdenfeindlichkeit und Lumpenproletarisierung

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Bild: Sahra Wagenknecht, Leiterin von Die Linke, präsentiert auf dem Deutschen Ausbildungskongress eine Anti-Immigrationsarbeit.

English improved and extended translation

1. Die Wiederbelebung der interklassistischen Fantasie des „Volkes“, einer beschissenen und utopischen Version der Nation

Von Katalonien bis zum amerikanischen Mittleren Westen, von „Brexitern“ und korsischen Independentisten bis hin zu Salvini und der deutschen AfD, überall auf der Welt hat die Kleinbourgeoisie eine führende Rolle gespielt in reaktionäre „Aufstände“ die zur Linderung der Krise führen sollten, und die zu nichts geführt haben. Darüber hinaus tritt sie nach dem Zusammenstoß mit der Realität jetzt in eine neue und unvermeidliche Phase weil sie keine Alternative hat, weil sie der Gesellschaft keine Zukunft zu bieten hat. Die einzige Möglichkeit der Kleinbürgerei besteht in die Wiederbelebung der interklassistischen Fantasie des „Volkes“, einer beschissenen und utopischen Version der Nation, die nun in ein reines Delirium, ein zombiepolitisches Subjekt verwandelt wurde.

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Proletariat, Fremdenfeindlichkeit und Lumpenproletarisierung

Warum kommt der „Militärdienst“ zurück?

Bundeskanzlerin Merkel im Bundeswehr-Feldlager im afghanischen Kundus. Foto © Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Merkel im Bundeswehr-Feldlager im afghanischen Kundus. Foto: © Kay Nietfeld

 

Diese „Idee“ wurde von Macron im Wahlkampf vorgeschlagen und nimmt in diesem Jahr Gestalt an: eine „neue Wehrpflicht“ für alle Jugendlichen ab 16 Jahren.[1]  Zunächst kam der Widerstand vom Militär selbst, das befürchtete, dass seine Budgets gekürzt und sie zu „Pädagogen“ gemacht würden. In Deutschland, das erst vor sieben Jahren die zivile oder militärische „Wehrpflicht“ abgeschafft hatte, zeigten Umfragen bald, dass es eine öffentliche Meinung für die Wiedereinsetzung gab[2] und das Thema zur innenpolitischen Debatte des Sommers[3] geworden ist. Es dauerte auch nicht lange, bis die Regierung von di Maio und Salvini in Italien bekannt gab, dass sie diese Idee ebenfalls „studierte“[4]. Wie schon in Deutschland und Frankreich konzentrierte sich die Kritik innerhalb der Bourgeoisie auf die Vergeblichkeit und die Kosten – manchmal sogar die Gefahr – für den gegenwärtigen Militarismus der Wehrpflichtsysteme[5].

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Warum kommt der „Militärdienst“ zurück?