G20 UND DIE IDEOLOGIEN DES KÜNFTIGEN KRIEGES

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Das BIP der G20-Länder macht 85% der Weltproduktion aus. Der Gipfel von Osaka dient als ideologisches „Kriegsspiel“, um das argumentative Gewand der verschiedenen Kandidaten einander gegenüberzustellen und einen Block um ihre imperialistischen Ambitionen zu bilden.

Der Gipfel von Osaka sollte mit einem Waffenstillstandsabkommen im Handelskrieg zwischen den USA und China beginnen. Das war nicht der Fall. Nach den Erwartungen der eigenen Presse, warf China schnell einen Eimer kaltes Wasser. Heute scheint es keinen Platz mehr zu geben für Pausen in einem Handelskrieg gegen China, in dem nicht nur die gesamte amerikanische Bourgeoisie – einschließlich der demokratischen Kandidaten, die dies gestern kritisiert haben – bereits engagiert ist, sondern der auch beispiellose „Allianzen“ wie die von Japan und Frankreich speist. Die Vereinbarungen zwischen Macron und Abe sind signifikant in Bezug auf der materiellen Grundlage der G20. Die USA drängen ihre „Verbündeten“ dazu Verbesserungen in der Handelsbilanz zu erreichen. So droht sie beispielsweise Japan, seine militärische Unterstützung zu verweigern. Frankreich, Russland, Deutschland…. kandidieren für Deckung, während sie ihre eigenen Ambitionen nicht sichtbar machen und China und die USA heuchlerisch beschuldigen, die Ursache der drohenden globalen Rezession zu sein.

Wenn wir der internationalen Presse zuhören, geht die EU nach Osaka, um China und die USA von der Notwendigkeit der Bekämpfung des Klimawandels zu „überzeugen“. Das US-Tarifspiel bietet Deutschland und Frankreich die Möglichkeit, gegen den Protektionismus zu protestieren und kann Russland den „Liberalismus“ anklagen, so dass Tusk die Möglichkeit hat, den europäischen Bürokratieapparat als Bastion und Hüter demokratischer Essenzen zu präsentieren.

Es ist offensichtlich ein Maskenspiel, das unmittelbare kommerzielle Interessen und technologische Tätigkeiten mit größerem Einfluss (IA, 5G, etc.) verbirgt, die zunehmend mit größerer Gewalt durchgesetzt werden… nicht nur verbal, sondern auch militärisch. Die EU will China und die USA überhaupt nicht überzeugen, sie nutzt das Argument des Klimawandels, um eigene Handelsbarrieren zu errichten. Darüber hinaus nutzt sie – erfolgreich – die soziale Mobilisierung der Öko-Leuten, die von den Medien mit Nachdruck vorangetrieben wurde. Die „Jugendlichen für das Klima“, ein wahrer „Kinderkreuzzug“, der vom Staat – den Schulen – und den Medien organisiert wird, war so erfolgreich, dass die angelsächsische Linke, die im Gegensatz zu Trump die ökologische Flagge nicht verlieren will, das Modell von den Ländern in seiner Orbit schnell nachahmt.

Wie die amerikanischen Strategen selbst erkennen, geht der ideologische Kampf über argumentative Spielereien hinaus: Die G20 von Osaka zeigt vom ersten Tag an die Notwendigkeit einer ideologischen Differenzierung in einer Zeit der Handelskriege. Flaggen und Rekrutierungsparolen allein gewinnen keine Schlachten, aber sie sind unerlässlich, um die Auferlegung von Kosten auf der Nachhut zu erleichtern.

28-6-2019

Quelle (enhält hyperlinks):
Nuevo Curso EL G20 Y LAS IDEOLOGÍAS DE LA GUERRA DE MAÑANA.

 

G20 UND DIE IDEOLOGIEN DES KÜNFTIGEN KRIEGES

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